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Mobilitätskonzept erstellen

Stand:
November 2025
Erstellt:
Mai 2026
Mobilitätskonzept erstellen
Bewertung・4.0Praxisbeispiele・6

Bewertungen

Nutzen & Mehrwert

  • Ein Mobilitätskonzept richtet als Ziel- und Umsetzungsfahrplan die grundsätzlichen Rahmenbedingungen der Verkehrsplanung sowie -entwicklung aus. Dabei berücksichtigt es die verkehrlichen Folgen des demografischen Wandels, steigende Anforderungen im Klimaschutz sowie die Finanzierbarkeit, Kosteneffizienz und Umsetzbarkeit von Maßnahmen.
  • Es bietet einen ganzheitlichen Blick auf relevante Verkehrsarten wie Fußverkehr, Radverkehr, ÖPNV, motorisierten Individualverkehr, Wirtschaftsverkehr und ebenso auf übergeordnete und querschnittsorientierte Mobilitätsthemen wie die Verkehrssicherheit, Mobilitätsmanagement, Carsharing oder Elektromobilitätsformen.
  • Es untersucht und optimiert die Gesamtmobilität in der Kommune mit allen Auswirkungen auf das öffentliche und wirtschaftliche Leben:
    • Verringerung des Verkehrsaufkommens ohne Einbußen der Mobilität => Imagegewinn
    • Entlastung von Verkehrsbudgets und Mehreinnahmen im ÖPNV
    • Höhere Aufenthalts- und Lebensqualität => Attraktivitätssteigerung der Kommune – insbesondere für Familien & ältere Bürger*innen
    • Standortentwicklung bzw. Standortsicherung (Arbeitsplätze)
    • Frühzeitige Einbeziehung der Zivilgesellschaft erschließt Potenziale und vereinfacht politische Entscheidungsprozesse
    • Förderung sozialer Teilhabe, Barrierefreiheit und Mobilitätsgerechtigkeit aller Bevölkerungsgruppen
    • Beitrag zu Klima- und Umweltschutz durch Reduktion von Emissionen, Lärm und Flächenverbrauch
    • Steigerung der Verkehrssicherheit für alle Nutzergruppen
    • Stärkung interkommunaler und sektorübergreifender Zusammenarbeit durch integrierte Lösungsansätze und Stakeholder-Beteiligung
    • Erhöhung der Umsetzungschancen von Fördermitteln durch passgenaue Ausrichtung auf aktuelle Förderprogramme

Erfolgsfaktoren

Erfolgsfaktoren

  • Klare Unterstützung durch die oberste Leitungsebene.​
  • Alle relevanten Akteure aktiv einbinden (inkl. Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft).​
  • Frühzeitiger und transparenter Beteiligungsprozess für die Öffentlichkeit.​
  • Ausreichend Ressourcen (Personal/Budget) sichern.​
  • Kontinuierliches Monitoring und Controlling der Umsetzung.

Stolpersteine

  • Fehlende Priorisierung durch die Leitung.​
  • Unklare Verantwortlichkeiten und mangelnde Abstimmung.​
  • Zu geringe personelle und finanzielle Ressourcen.

Ausprägungsformen

  • Organisationsstruktureller Ansatz
    • Die verwaltungsinternen Steuerungsprozesse werden ressortübergreifend strukturiert.
  • Multimodaler Ansatz
    • Verkehrsinfrastrukturen stehen im Vordergrund.
  • Nachfrageorientierter Ansatz
    • Die Bürger*innen und ihre Mobilitätsanforderungen stehen im Fokus.
  • Informationsbezogener Ansatz
    • Die Mobilitätsberatung steht im Mittelpunkt. Durch Informieren, Beraten und Incentivieren sollen Bürger*innen dazu veranlasst werden, ihr Mobilitätsverhalten zu verändern.

Investitionstreiber

  • Personalaufwand für Projektmanagement und Koordination​
  • Externe Gutachten, Studien und Fachplanungen (z. B. Verkehrsanalysen, Szenarienentwicklung)​
  • Beteiligungsprozesse (z. B. Workshops, Öffentlichkeitsbeteiligung, Bürgerdialoge)​
  • Kommunikation, Öffentlichkeitsarbeit und grafische Aufbereitung der Ergebnisse

Quellen

Praxisbeispiele · 6

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Dokumente & Vorlagen · 0

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