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Nachhaltige Mitarbeitenden-Mobilität fördern (Betriebliches Mobilitätsmanagement)

Stand:
Juni 2025
Erstellt:
Mai 2026
Nachhaltige Mitarbeitenden-Mobilität fördern (Betriebliches Mobilitätsmanagement)
Bewertung・4.0Praxisbeispiele・5

Bewertungen

Nutzen & Mehrwert

  • Der Individualverkehr wird reduziert und damit verbunden sind geringere Emissionen und Verkehrsbelastungen.
  • Die Kosten für Parkraumbereitstellung und Fuhrpark werden gesenkt.
  • Die Gesundheit der Mitarbeitenden wird gefördert und deren Zufriedenheit verbessert.
  • Es entsteht ein positives Arbeitgeberimage und die Attraktivität als Arbeitgeber wird erhöht.
  • Die Kommune geht mit gutem Beispiel voran und nimmt eine Vorbildfunktion für private Unternehmen und die Bevölkerung ein.

Erfolgsfaktoren

Erfolgsfaktoren:

  • Klare politische und administrative Unterstützung
  • Einbindung der Mitarbeitenden bei der Entwicklung und Umsetzung.
  • Finanzielle Anreize (Zuschüsse, steuerliche Vorteile).
  • Gute Infrastruktur (Fahrradstellplätze, Ladestationen, Duschen usw.).
  • Breite Kommunikation und Bewerbung der Angebote.

Stolpersteine:

  • Administrative und rechtliche Herausforderungen (Leasingverträge, steuerliche Behandlung).
  • Mögliche Widerstände gegen Parkplatzreduzierung.
  • Sicherstellung ausreichender Infrastruktur.

Ausprägungsformen

  • Freiwillige Maßnahmen, wie z. Bsp.:
    • Dienstrad- oder Jobrad-Angebote
    • Teilnahme an Mobilitätskampagnen
    • Homeoffice und mobiles Arbeiten
    • Nutzung kommunaler Carsharing-Angebote
  • Geförderte Maßnahmen, wie z. Bsp.:
    • Bezuschussung von ÖPNV-Tickets
  • Verpflichtende Maßnahmen, wie z. Bsp.:
    • Dienstreise-Richtlinien
    • Fuhrparkumstellung

Investitionstreiber

  • Notwendigkeit einer systematischen Bestandsaufnahme (Erhebung Pendelverhalten, Dienstwege, Fuhrpark, Parkraumsituation) und ggf. externer Beratung bzw. Projektmanagement dafür.​
  • Umstellung bzw. Optimierung des kommunalen Fuhrparks (z.B. E-Fahrzeuge, Sharing-Lösungen, Abbau von Fahrzeugen, Ladeinfrastruktur, Fuhrparkmanagement-Software).​
  • Schaffung oder Aufwertung von Infrastruktur für klimafreundliche Wege der Beschäftigten (Fahrradabstellanlagen, Duschen/Umkleiden, ÖPNV-Anbindung, digitale Informationsangebote zur Mobilität).​
  • Einführung neuer Angebote und Benefits für Mitarbeitende (Jobticket, Dienstrad-Leasing, Mobilitätsbudgets, Carsharing-Zugänge) inklusive Zuschüssen und Verwaltungsaufwand.​
  • Aufbau von Personal- und Organisationsstrukturen, z.B. eine Stelle oder Teilaufgabe „betriebliches/behördliches Mobilitätsmanagement“ oder die Verankerung im Klimaschutzmanagement.​
  • Nutzung von Förderprogrammen, die eine kommunale Kofinanzierung erfordern, etwa für Konzepterstellung, Pilotprojekte oder Infrastrukturmaßnahmen.

Quellen

  • Zahl der Beschäftigten im kommunalen öffentlichen Dienst erhöht sich auf rund 2,6 Millionen, Webseite des VKA, abgerufen am 25.5.2025
  • Zahlen, Daten, Fakten, Webseite des BMI, abgerufen am 25.5.2025
  • Saison- und kalenderbereinigte Anzahl der Erwerbstätigen mit Wohnsitz in Deutschland (Inländerkonzept) von März 2024 bis März 2025, Webseite statista, abgerufen am 25.5.2025
  • Kommunales Mobilitätsmanagement, Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen GmbH, abgerufen am 25.5.2025

Praxisbeispiele · 5

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