Kommunale Wärmeplanung erstellen
- Stand:
- Februar 2025
- Erstellt:
- Mai 2026
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Nutzen & Mehrwert
Die kommunale Wärmeplanung ist ein wichtiger Bestandteil der Umsetzung des Bundes-Klimaschutzgesetzes. Das Gesetz verpflichtet die Kommunen dazu, ihre Treibhausgasemissionen zu reduzieren und konkrete Maßnahmen zu ergreifen, um dieses Ziel zu erreichen. Die Wärmeversorgung von Gebäuden ist dabei ein wichtiger Faktor, da hier ein erheblicher Anteil der Emissionen entsteht.
Die kommunale Wärmeplanung umfasst daher Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz von Gebäuden, zur Nutzung erneuerbarer Energien und zur Reduzierung von Wärmeverlusten. Ziel ist es, eine klimafreundliche, sichere und kostengünstige Wärmeversorgung für die Gebäude in der Kommune sicherzustellen.
Durch eine konsequente Umsetzung der kommunalen Wärmeplanung können die Kommunen einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der nationalen Klimaschutzziele leisten und gleichzeitig ihre Energiekosten senken. Daher ist die kommunale Wärmeplanung ein zentraler Startpunkt für eine erfolgreiche Umsetzung des Bundes-Klimaschutzgesetzes.
Erfolgsfaktoren
Die Erstellung einer kommunalen Wärmeplanung ist ein hochkomplexes Vorhaben: es sind eine große Anzahl Akteure mit unterschiedlichsten Interessen zu involvieren; die Themenfelder sind inhaltlich sehr umfangreich, vielschichtig und bergen Stoff für kontroverse Diskussionen. Insofern sind u.a. folgende Aspekte von Bedeutung:
- klare, messbare Zielsetzungen
- Volles Commitment & Engagement aller Entscheidungsträger*innen und Akteur*innen
- professionelles, integriertes Transformations- & Projekt-Management
- Sachkompetenz
- ausreichende personelle und finanzielle Ressourcen für die Durchführung des Projekts
- externe Begleitung
Ausprägungsformen
Die Wärmeplanung kann auf kommunaler oder interkommunaler Ebene erfolgen.
Investitionstreiber
- Umfang und Qualität der durchzuführenden Analysen
- Umfang der benötigten Software und technischen Ausstattung
- Umfang und Qualität der externen Unterstützung
- Anzahl und Umfang der Beteiligung der Akteure
- Umfang der Kommunikations- und Marketingaktivitäten
- usw.
Quellen
- Kommunale Wärmeplanung Infoblatt Nr. 2, NRW.Energy4Climate GmbH, November 2022
- Digitale Plattform des Kompetenzzentrums Kommunale Wärmewende (KWW), angerufen am 10. Oktober 2023
- Klimaneutrale Wärme München 2035, FfE GmbH & Öko-Institut e. V., 2021
- Wärmewende in Deutschland: Status quo der Kommunalen Wärmeplanung, Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBSR), 2024
- Kommunale Wärmeplanung, Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB), 2025
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