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Kampagnen und Wettbewerbe - Klimafreundliches Verhalten von Bürger*innen fördern

Stand:
Februar 2026
Erstellt:
Mai 2026
Kampagnen und Wettbewerbe - Klimafreundliches Verhalten von Bürger*innen fördern
Bewertung・4.0Praxisbeispiele・1

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Nutzen & Mehrwert

  • Die öffentliche Sichtbarkeit von Klimaschutz und Klimaanpassung wird gesteigert durch prägnante Botschaften, wiedererkennbare Slogans und ein konsistentes Erscheinungsbild.
  • Breite Bevölkerungsgruppen werden aktiviert, einschließlich Menschen, die sonst selten zu klassischen Veranstaltungen kommen.
  • Konkrete Verhaltensänderungen werden gefördert (z.B. Energiesparen, Umstieg auf Fahrrad/ÖPNV, Hitzevorsorge, Regenwassernutzung) durch wiederholte Impulse und niedrigschwellige Mitmachangebote.
  • Es können lokale Akteure (Schulen, Vereine, Unternehmen, Wohnungswirtschaft) eingebunden und als Multiplikator*innen gewonnen werden.

Erfolgsfaktoren

Erfolgsfaktoren:

  • Klare Zielsetzung und Fokusthema (z.B. „20% weniger Energie im Quartier“, „Hitzefit durch den Sommer“), damit Kampagne und Wettbewerb eine starke, verständliche Kernbotschaft haben.
  • Gute Kenntnis der Zielgruppen und ihrer Lebensrealitäten, um passende Kanäle, Sprache und Anreize zu wählen.
  • Attraktive, einfach verständliche Teilnahmebedingungen bei Wettbewerben (wenig Bürokratie, einfache Teilnahmewege, sichtbare Anerkennung).
  • Kontinuität und Wiederholung: Kampagnen über mehrere Wochen/Monate mit mehreren Phasen (Ankündigung, Mitmachphase, Auswertung, Preisverleihung).
  • Professionelle Gestaltung von Design, Sprache und Storytelling, möglichst mit positiven, alltagsnahen Beispielen statt Alarmismus.

Stolpersteine:

  • Kampagnen, die zu allgemein, moralisch oder abstrakt bleiben („Klimaschutz ist wichtig“) und keinen konkreten Handlungsanreiz geben.
  • Überkomplizierte Wettbewerbe mit hohen Einstiegshürden oder unklaren Kriterien, die Teilnehmende eher abschrecken.
  • Einmalige Aktionen ohne Anschlusskommunikation oder Rückkopplung (keine Rückmeldung zu Ergebnissen, keine Erfolgsgeschichten), wodurch Wirkung schnell verpufft.
  • Unzureichende Ressourcen für Kommunikation und Betreuung, sodass Kampagne im „Medienrauschen“ untergeht.

Ausprägungsformen

  • Thematische Jahres- oder Saisonkampagnen (z.B. Winter-Energiesparoffensive, Sommer-Hitzeschutzkampagne, „Regenwasser clever nutzen“).
  • Wettbewerbe für Haushalte oder Nachbarschaften („Energiesparquartier des Jahres“, „Steingarten zu Blühfläche“, „Fahrrad- und ÖPNV-Challenge“).
  • Gamification-Formate, bei denen Bürger*innen für klimafreundliche Handlungen Punkte, Klima-Taler oder andere „Belohnungen“ sammeln, die z.B. in lokale Gutscheine oder öffentliche Anerkennung münden.
  • Kooperationskampagnen mit Schulen, Kitas oder Vereinen (z.B. Klassenwettbewerbe, Vereins-Challenges, Klima-Aktionswochen).
  • Online- und Social-Media-Kampagnen, kombiniert mit analogen Elementen (Plakate, Aktionen im öffentlichen Raum, lokale Medienberichte).

Investitionstreiber

  • Konzeption, Gestaltung und ggf. Agenturleistungen für Kampagnendesign, Slogans, Layout, Online-Auftritt und Social-Media-Inhalte.
  • Produktion von Kommunikationsmitteln (Plakate, Flyer, Banner, Give-aways, Webseiten, Apps oder digitale Tools).
  • Preise, Belohnungen und Veranstaltungen rund um Wettbewerbe (z.B. Preisverleihungen, kleine Feste, Gutscheine, Sachpreise).
  • Personalkosten für Kampagnenmanagement, Koordination von Partnern, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Social-Media-Betreuung und Auswertung.
  • Monitoring und Evaluation (Datenerhebung, Auswertung von Teilnahmezahlen und Wirkungen, ggf. externe Unterstützung).

Quellen

Praxisbeispiele · 1

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Dokumente & Vorlagen · 0

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