Smart Lighting - bedarfsgerechte und situative öffentliche Beleuchtung realisieren
- Stand:
- März 2025
- Erstellt:
- Mai 2026
Bewertung・5.0Praxisbeispiele・1
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Nutzen & Mehrwert
- Die Investition in intelligente Beleuchtungssysteme ist eine nachhaltige Entscheidung, die für Kommunen sowohl ökonomische als auch ökologische Vorteile bietet und gleichzeitig die Lebensqualität der BürgerInnen verbessert.
- Die Amortisationszeit von Sensoren beträgt rund 6 bis 7 Jahre, da sie sofort eine große Kosten- und Energieeinsparung mit sich bringen. Mit der Umstellung auf LED-Leuchten und situative Beleuchtung können bis zu 80% an Stromkosten eingespart werden.
- Intelligente Beleuchtung revolutioniert die Art und Weise, wie wir Licht nutzen. Per Fernzugriff können Lichtniveaus angepasst und virtuelle Lichtschalter implementiert werden. Die Helligkeit der Leuchten kann einfach und jederzeit verändert werden. Diese Flexibilität ermöglicht es, Beleuchtungssysteme optimal an die Bedürfnisse anzupassen und gleichzeitig ökologische Aspekte zu berücksichtigen. Durch die Reduzierung von Lichtverschmutzung und den effizienten Einsatz von Energie wird ein wichtiger Beitrag zum Umweltschutz geleistet.
Erfolgsfaktoren
- Ein wichtiger Erfolgsfaktor ist die effiziente Montage: Der Sensor kann direkt bei der Installation der Leuchte angebracht werden, was einen zusätzlichen Arbeitsschritt gegenüber einer nachträglichen Montage vermeidet.
- Die einzige Hürde stellt die zwingende Integration einer Zhaga-Schnittstelle an der LED-Leuchte dar. Angesichts der modernen LED-Technologie ist die Implementierung einer solchen Schnittstelle jedoch kein Problem. Es bedarf lediglich einer bewussten Entscheidung bei der Bestellung neuer LED-Leuchten, diese Option zu wählen. Die Investition in eine Zhaga-Schnittstelle ist dabei von geringem finanziellem Umfang.
- Um die Lichtverhältnisse optimal zu gestalten, ist die Expertise eines Lichtplaners/einer Lichtplanerin unerlässlich. Diese/r entwickelt Regelprofile, die auf die jeweiligen Lichtsituationen zugeschnitten sind. Auf Basis dieser Profile erfolgt dann die präzise Konfiguration der Leuchten.
Ausprägungsformen
- Sensorarten
- Es gibt verschiedene Arten von Sensoren. Die geläufigsten zum Zweck der Bewegungsmeldung sind Passive Infrarot Sensoren (PIR) und Radarsensoren.
- Radar reagiert auf aktiv ausgeschickte und von Objekten reflektierte Mikrowellen und sind temperaturunabhängig. Radarsensoren sind durch ihre hohe Reichweite (bis zu 70 m bei Autos und bis zu 100 m bei Bussen) für alle Geschwindigkeiten geeignet. Radarsensoren können dazu hin Geschwindigkeiten und weitere Daten erfassen und diese dem Lichtsteuerungssystem zur Verfügung stellen.
- PIR Sensoren reagieren passiv auf Wärmestrahlung der Umgebung. Infolgedessen sind sie temperaturempfindlich. Bei PIR-Sensoren können hohe Temperaturen eine Auslösung verhindern und niedrige zur Überreaktion führen. PIR-Sensoren sind durch ihren geringen Erfassungsbereich (bis zu 10 m) für langsame Bewegungen und Objekte in der Nähe einsetzbar.
- Es gibt verschiedene Arten von Sensoren. Die geläufigsten zum Zweck der Bewegungsmeldung sind Passive Infrarot Sensoren (PIR) und Radarsensoren.
- Steuerungsarten
- Radarsensoren ermöglichen zwei Arten der Lichtsteuerung: bewegungsabhängige und volumenbasierte Steuerung.
- Bei der bewegungsabhängigen Steuerung wird das Licht auf ein Grundniveau gedimmt und bei Erkennung eines Objekts durch den Radarsensor auf die volle Leistung hochgefahren. Diese Methode eignet sich ideal für Geh- und Radwege sowie Wohngebiete.
- Im Gegensatz dazu werden bei der volumenbasierten Steuerung die VerkehrsteilnehmerInnen gezählt, deren Anzahl auf die durchschnittliche stündliche Verkehrsdichte hochgerechnet und das Lichtniveau entsprechend angepasst. Dies verhindert ein ständiges Auf- und Abdimmen und ist daher optimal für Durchzugsstraßen geeignet.
- Radarsensoren ermöglichen zwei Arten der Lichtsteuerung: bewegungsabhängige und volumenbasierte Steuerung.
Investitionstreiber
Der größte Kostenfaktor ist die einmalige Anschaffung der Hardware. Im laufenden Betrieb sind signifikante Energie-Einsparungen durch die Anlage zu erwarten.
Quellen
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